Der Banksparvertrag – auch ein gutes Weihnachtsgeschenk

Wer seinen Kindern und Enkeln etwas Gutes tun möchte und dabei langfristig denkt, der kann auch den Banksparvertrag als Präsent unter den Weihnachtsbaum legen. Er wäre eine gute Alternative zum einfachen Sparkonto, weil einige Vorteile damit verbunden sind. Sie bestehen in folgenden Punkten:

•    Förderfähigkeit über Altersvorsorgegesetz
•    solide Guthabenverzinsung
•    Vermögensaufbau auch über Kleinstbeträge

Doch bevor man einen solchen Vertrag abschließt, sollte man sich einige Dinge überlegen. Die Laufzeit sollte immer nur den Zeitraum umfassen, in dem man selbst die Sparbeiträge zahlt. Gute Konditionen kann man sich für eine Verlängerung der Laufzeit über die Vereinbarung einer Option auf Prolongation sichern. Ergeben sich für das begünstigte Kind nämlich aus einer solchen Geldanlage langfristige Zahlungsverpflichtungen, ist unter Umständen die Zustimmung des Vormundschaftsgerichts notwendig. Das gilt im Übrigen auch für Versicherungen.

Warum sich eine Geldanlage auch schon für kleine Kinder lohnt

Neben dem Banksparvertrag bieten sich Tagesgeld und Festgeld als Anlageformen für die Nachkommen an. Damit kann man ihnen einen guten Start in die Zukunft sichern, indem sie das gesammelte Vermögen verwenden können, um sich beispielsweise bei einem Studium die Belastungen eines Bildungskredits zu ersparen. Alternativ können die Gelder natürlich auch zur Einrichtung der ersten eigenen Wohnung verwendet werden. Und viele Jugendliche wissen schon sehr früh, dass sie ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung haben möchten. Dann wäre das Guthaben auf dem Tagesgeldkonto oder dem Festgeldkonto eine gute Basis zum Aufbau des für eine Baufinanzierung benötigten Eigenkapitals.

Mit dem Festgeld lassen sich bei mittleren Laufzeiten derzeit höhere Zinsen herausholen als bei einem Tagesgeld. Die durchschnittlichen Differenzen liegen im Moment zwischen 1,5 und zwei Prozent pro Jahr. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Verzinsung kurztaktig, also möglichst ein Mal im Quartal, erfolgt. Damit lässt sich unter Ausnutzung des Zinseszinseffekts die erzielbare Rendite noch einmal zusätzlich steigern.

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