Festgeld – die vielseitig verwendbare Geldanlage

Als Festgeld wird heute eine Anlageform bezeichnet, die mit einer vertraglich festgelegten Laufzeit verbunden ist und bei der auch die Zinsen über den gesamten vereinbarten Anlagezeitraum hinweg gleich bleiben. Das Festgeld gehört zu den so genannten einfachen Anlageformen, weil die Vorteile und Risiken sowie die angebotenen Konditionen von jedermann leicht durchschaut werden können.

Festgeld kann je nach gewähltem Anbieter in unterschiedlichen Höhen angelegt werden. Die meisten Banken bieten die besten Konditionen für Anlagesummen mittlerer Größenordnung, sprich bei Summen zwischen 10.000 und 20.000 Euro, an. Andere Anbieter lassen beim Festgeld Anlagebeträge bis zu 100.000 Euro zu. Bei den Anlagezeiträumen für das Festgeld zeigen sich ähnliche Differenzen. Die untere Grenze der Laufzeit liegt bei einigen Kreditinstituten bei sechs Monaten und die längste Laufzeit beim Festgeld wird im Schnitt mit zehn Jahren angeboten.

Die erzielbaren Zinsen für ein Festgeld liegen über dem Durchschnitt des Tagesgeldes und sehr signifikant über der Rendite, die sich beispielsweise mit einem traditionellen Sparbuch erreichen lässt. Bei einem Vergleich lohnt sich das Spiel mit der Anlagehöhe und der Laufzeit. Dabei wird man sehr schnell feststellen, dass bestimmte Kombinationen von den Banken stark bevorzugt und mit deutlich höheren Zinsen belohnt werden. Erfahrungsgemäß sind das beim Festgeld Anlagezeiträume zwischen zwei und fünf Jahren.

Wer sich trotz der Anlage in einem Festgeld wirtschaftlichen Spielraum sichern möchte, der sollte sich nach einem Angebot umschauen, bei dem man bei einer vorzeitigen Auflösung seine Rendite nicht ganz verliert. Da der Ruf der Kunden nach Flexibilität auch beim Festgeld bei den Banken inzwischen angekommen ist, finden sich auf dem Markt Offerten, bei denen es eine vertragliche Zusicherung gibt, die Zinsen bei einer vorzeitigen Auflösung für die absolvierte Laufzeit auf Tagesgeldniveau zurück zu rechnen. In einem solchen Fall sollte man darauf achten, dass eine Verrechnung der auf die Rendite aus dem Festgeld erhobenen Abgeltungssteuer vom Fiskus erfolgt.

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