Die aktuellen Festgeldzinsen

Der europäische Wirtschaftsraum befindet sich noch immer in einer Phase niedrigster Zinsen, was der Wirtschafts- und Finanzkrise geschuldet ist.
Die Europäische Zentralbank hält die Zinsen auf einem rekordverdächtig niedrigen Niveau, um den Banken die Möglichkeit zu belassen, sich gegenseitig Geld zu leihen. Ähnliches betreibt auch die amerikanische Notenbank Fed, die nach wie vor den Takt der weltweiten Wirtschaft vorgibt.

Bausparzinsen und andere Kredite sind daher nach wie vor sehr günstig, wobei dies leider auch für die Zinsen auf Festgeld oder Tagesgeld gilt: Die Zinsen für eine Festgeldanlage übersteigen derzeit kaum die zu erwartende Inflationsrate, wobei von steigenden Energiepreisen und anderen Dingen, welche das tägliche Leben verteuern, nicht die Rede sein soll.

Die aktuellen Festgeldzinsen liegen bei deutschen Banken auf einem äußerst niedrigen Niveau. Dies ist über Banken mit Sitz im Ausland, die nicht der Euro-Zone angehören, anders: Die Royal Bank of Scotland etwa bewirbt seit geraumer Zeit den deutschen Markt, um mit verlockend hohen Zinsen und darüber hinaus einem Startguthaben Kunden zu gewinnen. Ob eine solche Bank im Fall eines Zusammenbruchs indes von europäischen Rettungsschirmen aufgefangen würde, mag eine andere Frage sein.

Die aktuellen Festgeldzinsen machen es sicher nicht sehr attraktiv, sein Vermögen ausschließlich in einer solchen Weise anzulegen, zumal noch nicht vorhersehbar ist, ob der Euro in seiner derzeitigen Form die Krise überstehen kann.
Allerdings sind alternative Anlageformen ebenfalls nicht zwingend eine bessere Möglichkeit: Die Aktienkurse schwanken beständig, die Immobilien- und Edelmetallpreise sind überhitzt, so dass auch hier keine hohen Renditen zu erwarten sind.

Die aktuellen Festgeldzinsen machen es empfehlenswert, sein Geld kurzfristig, also maximal für ein Jahr, anzulegen.
Eine umfassende Information im Internet ist dringend zu empfehlen, bevor man sich für einen entsprechenden Schritt entscheidet.

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